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Die Kunst, pyrotechnische Mischungen herzustellen und Feuerwerkskörper
anzufertigen, ist schon recht alt. Sie war in China schon jahrhundertelang
bekannt, bevor sie in Europa aufkam. In China sollen bereits
vor über 1 000 Jahren Feuerwerkskörper verwendet worden sein
(siehe Explosivstoffe). Aus chinesischen Chroniken geht hervor,
dass man gegen Ende der Sung-Dynastie (960-1279) Schwarzpulver
herstellte. Im Jahr 1279 setzte man einfache Raketen gegen mongolische
Invasoren ein. Einige Historiker sind sich darin einig, dass
wahrscheinlich die Mongolen das Schwarzpulver nach Europa brachten.
In Europa gilt der Mönch Berthold der Schwarze als angeblicher
Erfinder des Schwarzpulvers. Eine Abhandlung von Schwarz über
die Anwendung von Schwarzpulver als eine Art Treibmittel stammt
aus dem Jahr 1380. Er soll wegen seiner Erfindung um das Jahr
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1388 zum Tod verurteilt worden sein.Das erste Sprengmittel
war das Schwarzpulver, einer Mischung aus Kohle, Schwefel und
Kalisalpeter (Kaliumnitrat). Wer dieses Pulver zuerst entdeckte
ist unklar, aber Überlieferungen zufolge stammt die Erfindung
aus dem China des 12. Jahrhunderts. In Europa wird Schwarzpulver
etwa seit dem 13. Jahrhundert verwendet, überwiegend zu rein
militärischen Zwecken (Berthold der Schwarze). Die ersten modernen
Sprengstoffe waren Cellulosenitrat (Nitrocellulose) und Nitroglycerin
(Glycerintrinitrat). Beide hat man erstmals 1846 hergestellt.
Heutzutage zählen Nitrate, Nitroverbindungen, Fulminate
und Azide zu den wichtigsten Sprengchemikalien. Sie werden allein
oder zusammen mit brennbaren Substanzen zur Explosion gebracht
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