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Kampfmittel

Bonn/Sarajewo - Tragischer Unfall im deutschen Feldlager Rajlovac (Bosnien)

 

: Ein Bundeswehr-Feuerwerker wurde beim Entschärfen von Munition durch eine Explosion schwer verletzt, mußte im dortigen Feldlazarett stationär behandelt werden.Es geschah in der Werkstatt:

 Der 39j?rige Berufssoldat aus NRW war gerade beim Entschärfen von sogenannter "Fremdmunition" - laut Hardthöhe geh?t auch dies zum Auftrag der SFOR-Truppen, die die Einhaltung des Dayton-Friedensabkommens überwachen.

Wie die BZ erfuhr, explodierte ein Zünder, als der Feuerwerker ihn gerade aus der Granate entfernte. Wie durch ein Wunder ging die eigentliche Sprengladung nicht in die Luft, dennoch erlitt der Soldat schwere Verletzungen an Oberkörper, Händen und Gesicht.

Es habe aber nie Lebensgefahr bestanden, so die Hardthöhe.Die Bundeswehr-Einsätze in Ex-Jugoslawien forderten schon mehrere Opfer:

Im Dezember 1995 wird ein Marine-Unteroffizier zerquetscht, als an Bord der Fregatte "Karlsruhe" während des Adria-Einsatzes das Aussetzen von Beibooten geübt wird.

Im Märzz 1996 wird in Bosnien ein Oberleutnant durch eine Mine schwer verletzt. Im Juni 1996 erleidet ein Feldwebel auf Patrouillen-Fahrt einen Waden-Schuß .

Im Mai 1997 werden zwei Insassen eines "Fuchs"-Transportpanzers getötet, ein dritter verletzt, als sich aus der Bordkanone eines "Luchs"-Spähpanzers mehrere Schüsse lösten.

 

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