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Sprengstoffe /Sprengen

Sprengstoffgesetz(zip-Datei)

Sprengstoffrecht (pdf-Datei)
Sprengstoff-Beispiele (gewerbliche Sprengungen)
Hier finden Sie Link-Hineise und Webseiten mit den in der Homepage ausgewiesenen Multimedia-Dateien

Allgemeine Einteilung:

Die 100 gebräuchlichsten Militärexplosivstoffe werden unterschieden in Initialsprengstoffe, Brisanzsprengstoffe (Salpetersäureester und organische Nitroverbindungen), Treibmittelpulver (Zellulosenitrat etc.) und pyrotechnischen Mittel (Rauch- und Nebelsäuze, Signalmunition).

Viele Brisanzsprengstoffe und Pulver neigen zur chemischen Zersetzung und enthalten Stabilisatoren (z. B. Aminoverbindungen, Harnstoff). Zum Schutz von Kanonenrohren ist Artillerie- und Panzermunition zusätzlich mit Entkupferern (Blei-Zinn-Legierung) und Phlegmatisatoren (z. B. Campfer), welche die Abbrenngeschwindigkeit der Treibladung verringern, ausgestattet. Granaten werden aus Messing, Stahl, Aluminium oder aus Legierungen hergestellt und zum Schutz vor Korrosion lackiert, verzinnt oder phosphatiert.

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Einige Granaten haben einen Wolfram-Karbid-Kern. Beim Schuss aus Panzerkanonen entstehen Temperaturen von 900 Grad Celsius und hoher Druck, durch die Explosion von 1kg Sprengstoff entsteht eine Gaswolke mit Verbrennungsräukständen von ungefähr einem Kubikmeter (u.a. Kohlenmonoxid).

Zahlreiche Sprengstoffe basieren auf dem giftigen Benzol und stellen daher eine Umweltgefahr dar. In einer Antwort der Bundesregierung heisst es: "Bei Sprengstoffen werden in erster Linie Nitrokörper verwendet, wie zum Beispiel 2,4,6-Trinitrotuluol (TNT), Hexanitrodiphenylamin (HND), Trinitrokresole (TNK), Tetranitroanilin (Tetryl), Tetranitro-aphtalin (TNN), Ammoniumpikrat (EX’D), Hexogen (RDX) und Nitro-guadinin (Nigu).

Die Kontaminationswirkung dieser Stoffe kann so gross sein, dass die Wasserlöslichkeit ausreicht, um Grundwasser stark zu kontaminieren. Eine besondere Gefährdung des Grundwassers stellen dabei die salzartigen Verbindungen wegen ihrer Wasserlöslichkeit dar." Trinitrotoluol (TNT) ist hochtoxisch (blut- und leberschädigend), krebserregend und erbgutschädigend. Aussrdem wird bei der Produktion und dem Verladen von TNT das giftige 1,3,5-Trinitrobenzene (1,3,5-TNB) freigesetzt.

Noch giftiger als TNT ist 2,6-Dinitrotoluol (2,6-DNT), das ebenfalls das Erbgut schädigt. Für den Sprengstoff Hexogen liegt der US-Grenzwert bei 400 ppb (parts per billion). Auch das empfindliche Nitroglycerin gilt wegen seiner blutschädigenden Wirkung als mächtig giftig und schädigt das Erbgut. Nur der Sprengstoff Pentaerythrittetranitrat (PETN) ist relativ unbedenklich. Platzpatronen werden zudem mit einer Hülse aus Kunststoff statt Metall hergestellt. Bei deren Verbrennung wird möglicherweise Nitritoxid freigesetzt.Top